FK Trimmdich 6
Squadra Jura 0

Tore: Specht (2), J.F. Schrader, Jan K., Zoozee, Rolando

So, 26.02.2012 - 13:00 Uhr (Bunt)
FK Trimmdich - Inter Filos
So, 25.03.2012 - 14:00 Uhr (Bunt)
Zwietracht Holunder - FK Trimmdich

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 2CL - Köln
Das nächste Spiel
Saison abgelaufen
--
18. Spieltag ab So. 06.11.2011
FK Trimmdich-Standard 04 3 : 0
AS Coma-Veedel Fight 2 : 2
CS Beach Buff-Spirit Unite 1 : 1
Rotation Colo-Phrasendresc 6 : 2
Team Sp T P
1. Rotation Coloniu 14 40:19 33
2. Friendly Fire FC 12 31:15 29
3. Spirit United 14 39:30 23
4. Phrasendrescher 12 34:32 22
5. FK Trimmdich 17 33:35 19
6. CS Beach Buffers 11 24:17 17
7. AS Coma 15 37:32 15
8. Veedel Fighters 12 23:31 14
9. Standard 04 13 9:59 0
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 Bunte Liga

Nächstes Spiel: 26.02.2012
FK Trimmdich-Inter Filos -:-
Team Sp T P
1. FK Trimmdich 6 25:6 16
2. Inter Filos 6 24:10 16
3. Torpedo Eisen 5 18:8 13
4. 2. FC Holzbein 5 15:5 11
5. Inter Leckt 6 21:17 11
6. FC Rhenania 4 11:8 5
7. Dynamo Tresen 5 15:17 5
8. Zwietracht Holund 6 10:16 5
9. Lok Grüngürtel 6 13:25 3
10. Deportivo La Colo 4 5:11 1
11. Otze mach et 4 4:17 0
12. Squadra Jura 5 5:26 0
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 Pokalspiele
1. Pokalrunde 2009/10
am So. 31.01.2010
FK Trimmdich
Schierker Cologne
 Torschützen 2012
   Alle Torschützen ...

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 Lazarett

Absteigend von "bald wieder fit" bis "total zerlegt" sortiert:
---
Sportinvalide:
Kaufmann, Mariusz, Dirk

 

2. FC Holzbein - FK Trimmdich       1 : 2
am 31.01.2009, 10:00:00- Ort: Kunstrasen Salzburger Weg

31.01.2009 16:32:15- Li
FK erledigt Holzbein mit 2:1
( 1303-mal gelesen)


Schon die alten Kabbalisten wussten: Wer Licht erfahren will, muss sich Herausforderungen stellen. Nur die Überwindung vermeintlich unliebsamer Situationen garantiert langfristige Erfüllung. Die schöne FK praktiziert dies unbewusst seit über sechs Jahren, wobei Art und Umfang der Herausforderungen je nach Gegner zum Teil stark variieren. An diesem Samstag stand mit dem 2. FC Holzbein eine Herausforderung an, die ihren Namen zumindest auf dem Papier schonmal durchaus verdiente. 4 Spiele, 4 Siege, Tabellenführer der Gruppe A, Geheimfavorit auf den diesjährigen Meistertitel und schon zwanzig Minuten vor Spielbeginn mit sagenhaften 12 Mann am Platz. Vielleicht auch, um der schönen FK einen angemessenen Bahnhof zu bereiten, doch dafür hätten die Holzbeine nun wirklich nicht so früh aufstehen müssen.
Als man sich um fünf vor zehn vollzählig auf den Platz gähnte, war der Gegner schon eifrig dabei, sein Einschwörungs-Ritual zum Besten zu geben, das man auf Seite 63 im Grundkurs Erlebnispädagogik nochmal nachlesen kann, wenn man das wünscht.

In der ersten Viertelstunde der Partie passierte zunächst herzlich wenig. Der eisige Wind ließ nicht mehr als den Gedanken ans schiere Überleben zu und verpasste selbst in Wollschurz verpackten Hodensäcken einen derartigen Gefrierschock, dass man auf der Stelle eine respektable Samenbank (Good bank) hätte eröffnen können. Erst mit der Zeit taute das Spiel auf. Holzbein, physisch zumindest nicht von ganz schlechten Eltern, vergaloppierte sich in der 23. Minute das erste Mal gefährlich in den babyblauen Salon, rettete die Situation dann aber mit einem Schuss, der aus drei Metern vier Meter über das Tor ging. Vor Verwunderung rieb man sich den Frost aus den Augen, während sich in einem Bett im Weyertal zwei Gestalten von Löffelchenstellung in Gäbelchenstellung umwälzten.

Man wäre ein Lügenbaron, würde man den Holzbeinen nicht attestieren, in der ersten Halbzeit optisch gut mitgehalten zu haben. Nur war zumeist spätestens an der Strafraumgrenze Endstation ihrer Offensivbemühungen. Zu viele babyblaue Beine ließen den Gegner ermorschen. Im Gegenzug hielt die schöne FK, vom Gegenwind gepeinigt, bei ihren wenigen Torchancen Holzbeins Hoffnung lebendig, man könne mit einem glimpflichen Remis davonkommen.

Inmitten einer Phase des Nichts, in der jeder einfach nur darauf konzentriert war, das ihm das Gesicht nicht auseinander fällt, gelang dem Gegner dann die Führung. Mit versehentlichem Druck stupste ein Holzbein zwanzig Meter vor dem Tor den Ball an, der danach seelenruhig ins kurze Eck rollte, wie ein flüchtiger Dieb, der weiß, dass er nicht mehr verfolgt wird. Es war zu absurd, als dass man es hätte persönlich nehmen können, also verzichtete die schöne FK auf irgendeine nennenswerte Reaktion. Lediglich ein Mehmet-Scholl-Gedächtnisfreistoß von Signor Rossi, den die Birke im Tor mit dem äußersten Ast zur Ecke lenken konnte, kam vor der Pause als ernsthafter Versuch einer gefühlten Führung in Betracht.

Nachdem die Körpertemperatur in der Kabine wieder auf subhumane 26 Grad gebracht worden war, schickte sich die schöne FK an, ihren Gegner in der zweiten Hälfte mit der babyblauen Hölle bekannt zu machen, und schon bald betraten die Holzbeine die Spechtsche Welt des Schmerzes: Signor Rossi polierte die Kugel zu Sowas wie Maradona, der trug sie auf der Sänfte seines charmanten rechten Fußes in den Sechzehner, schmeichelte sie quer auf den Specht, der sie mit einem lauten Knall im Netz verewigte und den Holzbeinen mit dem Ausgleich auch gleich die ersten Krücken parat stellte.

Die FK trieb den Ball nun über den Platz wie die Kuh durchs Dorf – und die mentalen Kuhfladen reichte der Gegner direkt nach: Neben Kartenforderungen der Wechselbank (Bad bank) für Allerweltsfouls und dem schon zur Disziplin gewordenen Profi-Gestus der Nummer 69, den Ball vor jedem FK-Einwurf zunächst ein paar bedeutungsschwangere Meter vom Ort des Geschehens zu entfernen, überraschte doch am meisten das schamlos geäußerte Bekenntnis, das Spiel noch gewinnen zu wollen. Es ist ja grundsätzlich eine schöne Sache, Ideen, Pläne oder auch Wünsche aus freiem Herzen zu äußern, nur ist ein Fußballspiel gegen die schöne FK keine Selbsthilfeveranstaltung. Da werden Fakten geschaffen und Regeln aufgestellt, an die man sich zu halten hat. Meistens früher, manchmal auch später. So ließ sich die FK bis zur 82. Minute Zeit, den Siegtreffer einzuleiten wie eine gewünschte Schwangerschaft. Aras, der seinen Außenrist einmal mehr auf No-Look-Modus gestellt hatte, flippte den Ball nach Gutdünken in den Strafraum auf Signor Rossi, der ihn vor der physikalischen Endlösung bewahrte und ihn volley ins Tor tätschelte. Nach dem Abpfiff gestattete man sich ein klitzekleines meisterliches Eigenlob und verabschiedete sich höflich in den anbrechenden Tag.

O Trimmdich, stehst im neuen Jahr,
noch da mit weißer Weste,
im Grunde ist’s wie’s immer war,
die Niederlagen lässte.

Die FK heute:
Roland - Christian - Elsner, Lippinho, Lotz - ATM, Gino, Aras, Signor Rossi - SW Maradona, Specht
>>> ZooZee

Tore:
1:0 Hüpfer (33.)
1:1 Specht (51., Sowas wie Maradona)
1:2 Signor Rossi (82., Aras)